La Celestina

・ Uraufführung: 19. Oktober 1991 ・

Das Buch «La Celestina» wird dem Autor Fernando de Rojas zugeschrieben. Er wurde um 1475 geboren und starb 1541. Wieweit er für den ganzen Text verantwortlich ist, bleibt unklar, möglicherweise hat er einen bereits bestehenden Teil des Buches erweitert, und eventuell waren auch noch andere Verfasser beteiligt.

Das Buch war ein Bestseller: es wurde im 15. Jahrhundert in ganz Spanien nachgedruckt. Der Name der Hauptfigur Celestina wurde zum geläufigen Ausdruck für eine Kupplerin: «Una Celestina». Manche hielten die Geschichte für wahr. Das Haus von Celestina und der Garten von Melibea y Calisto gelten noch heute als Sehenswürdigkeit in der Stadt Salamanca. Die Geschichte lässt sich in grossen Zügen rasch zusammenfassen.

Ein junger Mann namens Calisto verliebt sich in Melibea. Sie ist aus besserer Familie und kann sich ihm nicht nähern. Da sie ihn zunächst abweist, wendet er sich über seine Diener an die stadtbekannte Kupplerin Celestina. Diese beschwört den Teufel und bewirkt mit dessen Beistand, dass Melibea sich in Calisto verliebt. Es kommt zu einem tragischen Ende, in dem alle beteiligten zu Tode kommen.

Die Choreografie entstand in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Antonio Robledo, der u.a. eine Komposition für einen Sprechchor schrieb.

Konzept
Choreografie
Musik
Künstlerische Leitung Sprechchor
Dirigent, Sprechchor
Choraufnahmen, Tonschnitt und Mischung
Einzelstimmen
Tanz
Brigitta Luisa MerkiManoli Rodriguez OutonJuana MaríaCarmen Rodriguez
Gesang (live)
Gitarre (live)
Choreografieassistenz
Kostüme
Schneiderei
Katharina Moser
Bühne / Licht
Technik
Fotos
Plakat / Programm
Programmtexte
Brigitta Luisa Merki
Künstlerische Leitung
Administration
05.06.1993
Morgenpost am Sonntag, Dresden
Beifallsstürme für "Flamencos en route" in der Staatsoperette. "Celestina" hiess das Programm, die alte spanische Geschichte um eine Kupplerin. Mit dem "Flamenco" als Wortschatz wurde diese Geschichte, teils mit elektronischer Musik vom Band, gespielt und getanzt. Erstaunlich, was die Truppe dem Flamenco entlockte: Komik, Tragik, Groteske, Banalität, eben das pralle Leben. Das Beste: die "gespielte" Fiesta mit typischem Cante (Gesang) und Gitarre - ein Leckerbissen auch für alle, die Flamenco pur lieben. Ein leuchtender Funkensturm an Begeisterung sprang da ins Publikum über.
09.12.1991
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Griff ins volle Menschenleben! (...) jeder auf seine Weise einzigartig - mit vollen Händen ins menschliche (Trieb-)Leben; ihre Kunst besteht darin, das Spiel (fast) so aussehen zu lassen, wie das wirkliche Leben. Der Darstellerpreis freilich gebührt Brigitta Luisa in der Rolle der Kupplerin Celestina, die die Vitalität und Lebensgier der Rolle auf fast schon öbszöne, erschreckende Art mit der Gebrechlichkeit einer alten Frau vereint; gemein und vulgär, aber auch menschlich und anrührend. Das bemerkenswerteste Phänomen ist die Truppe "Flamencos en route" an sich.
19.10.1991
Uraufführung
CH
Zug
21.10.1991
CH
Zug
23.10.1991
CH
Aarau
Saalbau
24.10.1991
CH
Winterthur
26.10.1991
CH
Baden

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Tanzcompagnie
Flamencos en route
Postfach 224
CH-5401 Baden