Laberinto Soledad – Fragmentos 3

・ Uraufführung: 13. Oktober 2001 ・

Soledades – Einsamkeiten
In einem labyrinthähnlichen Raum entfalten sich verschiedenartige Einsamkeiten mehrerer Figuren.Es beginnt die Suche und der Wunsch nach dem einsamen, persönlichen Alleingang sowie das gemeinsame Fortschreiten in ein und demselben Labyrinth. Die profunden Flamencothemen Soleares, Peteneras und Siguiriya werden zu Leitmotiven der inneren Einsamkeit. Sie lassen den personlichen Emotionen freien Lauf und werden in den Strukturen des gemeinsamen Rhythmus wieder aufgefangen. In jeder Einsankeit öffnen sich neue Horizonte.

Tanz
Brigitta Luisa MerkiManoli Rodriguez OutonElena Vicini
Gitarre
Perkussion
Bühne
Kostüme
Licht
Technik
Fotos
Grafik
Künstlerische Leitung
Produktionsleitung
31.03.2003
Neue Ruhr Zeitung, Essen
Poesie, Klage und Philosophie - profunde Flamencothemen finden ihren Ausdruck in Musik und Tanz. Die fünf Tänzerinnen zeigen einem begeisterten Publikum, dass Flamenco mehr als Folklore ist.
01.03.2002
Der Bund
Der Perkussionist Fredrik Gille löst Geräusche und Motive aus der Dunkelheit. Er klopft und rappelt, reibt und streicht alles, was ihm unter die Hände kommt. Eine Initiation, mit welcher er die Stille porös macht. Bis sie zerfällt. In metallene, leise, hölzerne Klänge und Rhythmen. Der Gitarrist Juan Gomez fängt sie auf und verdichtet sie in einem kontinuierlichen Spannungsbogen zum lebendigen Klangteppich. "Aiiii" singt Keiko Ooka mit expressiver Stimme dazwischen. "Aiii." Und reisst mit ihrer Klage eine Wunde in die verletzliche Textur. Was für ein Dialog zu dritt! Es ist nicht der einzige an diesem Abend, der einem den Atem raubt. Die Klarheit der Choreografie, die bis ins Pianissimo präzise Fussarbeit der fünf ausdrucksstarken Solistinnen, die schnörkellose Geschmeidigkeit ihrer Schlangenarme, die unprätentiöse Natürlichkeit, sie steigern sich zum perfekten Zusammenspiel, das mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Die tänzerisch wie musikalisch hochkultivierte Kammertanznacht beeindruckte nachhaltig.
01.03.2002
Berner Rundschau
In ihrem im vergangenem Oktober uraufgeführten Stück, Fragmentos 3 - Laberinto Soledad, wird der Flamenco zum fulminanten Ereignis, zum puren, intensiven Tanz, der wie in einem "Labyrinth der Einsamkeit" wechselhafte, tiefe Gefühle evoziert und mit der facettenreichen Körpersprache des Flamencos das Alleinsein zu persönlich differenzierten Visionen verdichtet.
08.11.2001
Corriere della Sera, Milano
Sie kehren jedes Jahr ins Theater Litta zurück, die Künstler und Künstlerinnen des Tanzcompagnie Flamencos en route unter der Leitung von Brigitta Luisa Merki - jedes Mal mit Erfolg. Sie zeigen ihrem zu recht treuen Publikum differenzierte Visionen des spanischen Tanzes. Ein zweigeteilter, metallener Zylinder auf Rollen als Refugium des nomadischen Geistes entlässt jede Tänzerin mit ihrer ureigenen Kraft und ihren Themen in den Raum. In den Soli der fünf Tänzerinnen geniesst man wahre Bravourstücke, die sich bis zum Schluss der Vorstellung steigern und ein enthusiastisch applaudierendes Publikum zurücklassen.
15.10.2001
Neue Zürcher Zeitung
Mit dieser auf Kontinuität hin angelegten im kleinen, intimen (Kellertheater)-Rahmen hat Flamencos en route gezeigt, wie vielfältig, wie lebendig und wie nachhaltig wirkend Flamenco auf der Bühne sein kann.
01.10.2001
Aargauer Zeitung
Schön, wie die gemeinsam erarbeitete Choreografie das Thema Einsamkeit einkreist; schön, wie die Gemessenheit des Beginns abgelöst wird durch unvermittelte, ins Rauschhafte gesteigerte Ausbrüche, die einer jeden Tänzerin unvergleichliches Profil verleihen. Solches ist, gar keine Frage, ein "Showpiece" ersten Ranges, aber - und darin liegt das Bestechende von Fragmentos 3 - kein selbstzweckhaftes.
12.10.2001
Vorpremiere
CH
Baden
13.10.2001
Uraufführung
CH
Baden
17.10.2001
CH
Baden
18.10.2001
CH
Baden
19.10.2001
CH
Baden

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Tanzcompagnie
Flamencos en route
Postfach 224
CH-5401 Baden