Flamenco ist die Kunst, die sich selbst in langen Nächten sucht.
Nocturnos – Nachtstücke – Nachtgeschichten – Nachtträume – Nachtmusik – Nachttänze – Nachtgesänge – inspiriert von spanischer Poesie
El canto jondo canta siempre en la noche. No tiene ni ma�ana ni tarde, no monta�as ni llanos. No tiene m�s que la noche, una noche ancha y profundamente estrellada. Y le sobra todo lo dem�s.
Es un canto sin paisaje y, por tanto, concentrado en s� mismo y terrible en medio de la sombra; lanza sus flechas de oro, que se clavan en nuestro coraz�n. En medio de la sombra es como un formidable arquero azul cuya aljaba no se agota jam�s.
Der Cante Jondo singt immer in der Nacht. Er hat nicht Morgen, nicht Abend, nicht Berge, nicht Ebenen. Er hat nur die Nacht, eine weite, profund bestirnte Nacht. Er braucht nichts anderes.
Er ist ein Gesang ohne Landschaft und darum in sich selbst zusammengefasst, und furchtbar inmitten des Dunkels schnellt er seine Goldpfeile ab, die sich in unser Herz bohren. Inmitten des Dunkels ist er ein gewaltiger blauer Bogenschütze, dessen Köcher sich niemals erschöpft.
— F. G. Lorca
La noche sultana,
la noche andaluza,
que estremece la tierra y la carne
de aroma y lujuria.
Die „Sultansnacht“,
die andalusische Nacht,
lässt die Erde und das Fleisch erbeben
durch Wohlgeruch und Üppigkeit.
— M. Machado