Mit dieser Produktion inszeniert die Choreografin Brigitta Luisa Merki ein spezielles Tanz- und Musikprojekt eigens für die Alte Reithalle. Sie lässt sich für diese Inszenierung speziell vom einmaligen Ambiente dieses Orts inspirieren. (Mit ihrer Orpheus-Adaption im September 2012 hatte sie bereits eindrücklich unter Beweis gestellt, wie befruchtend diese Räumlichkeiten sich auf die Ideenvielfalt auswirken).
In einer neuen Zusammenarbeit mit der charismatischen Sängerin Karima Nayt und ihren internationalen Gastmusikern kreiert sie ein einmaliges Klang- und Bildszenario, das sich am dämmrigen Bewusstseinszustand einer nachmittäglichen Siesta voller fantastischer Imaginationen inspiriert. Musiker und Tänzer geben sich der hypnotischen Kraft dieses Zustands hin, der Traum und Wirklichkeit vermischt und der Kreativität keine Grenzen setzt. In der geheimnisvoll melancholischen Atmosphäre dieses umherschweifenden Geisteszustands nehmen aussergewöhnliche tänzerische und musikalische Dialoge Gestalt an. Arabische Gesänge finden zu nordischen Musikinstrumenten, Flamencorhythmen begegnen lyrischen Textlandschaften. Die Imagination des Publikums ist animiert, sich in den realen räumlichen Temperaturen der Reithalle dem sinnlichen Geschehen hinzugeben und in die südlich warmen Klänge einzutauchen.
Szenarien und Bilder sind inspiriert von arabischen Gesängen und Gedichten von Antonio Machado und Federico Garcia Lorca.

Mèli
Karima Nayt